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Error Tracking für Production

Error Tracking für Production: Exceptions aus deinen Apps sammeln, gruppieren und abarbeiten.

Uptime-Monitoring beantwortet die Frage, ob ein Dienst erreichbar ist. Error Tracking beantwortet die viel unangenehmere Frage, was in einem erreichbaren Dienst gerade schiefläuft. Ein Server kann mit 200 antworten und trotzdem bei jedem zehnten Nutzer eine Exception werfen — im Uptime-Chart bleibt das unsichtbar. Mit dem Error-Tracking-Add-on schickst du Fehler-Events direkt aus deinen Anwendungen an UptimeAlien und siehst neben der Verfügbarkeit auch die Fehler, die deine Nutzer tatsächlich treffen — an einer Stelle, ohne dafür ein zweites Tool zu betreiben.

Wie es funktioniert

Deine Anwendung meldet Fehler per HTTP-POST an den Ingest-Endpunkt, authentifiziert über einen Projekt-API-Key. Ein Event trägt einen Level (error, warning, info oder fatal), die Fehlermeldung, optional den Stacktrace sowie frei wählbare Tags und Kontextdaten. Für jedes Event wird ein Fingerprint aus Service, normalisierter Meldung und erstem Stackframe gebildet. Die Übersicht fasst Events mit demselben Fingerprint zu einer Zeile mit Zähler zusammen — tausend Auftreten desselben Fehlers sind ein Eintrag, nicht tausend Zeilen. Ein Klick auf „Erledigen“ schließt die gesamte Gruppe.

Deine Vorteile

  • Fehler aus mehreren Apps und Services zentral erfassen
  • Gleichartige Fehler werden zu einem Eintrag mit Zähler zusammengefasst
  • Nach Häufigkeit sortieren und die lautesten Fehler zuerst angehen
  • Stacktraces zum Fehler mitliefern und direkt im Dashboard lesen
  • Offene von behobenen Fehlern trennen und den Fortschritt sehen
  • Über Tags nach Service, Umgebung oder Release filtern
  • Uptime und Fehler im selben Tool, ohne zweites Abo

Was du bekommst

Eine Übersicht der Fehler, jeweils mit Anzahl der Vorkommen, letztem Auftreten, Level und Meldung. In der Detailansicht kommen Stacktrace, Tags, Kontextdaten und die Liste der einzelnen Vorkommen dazu.

Verfügbarkeit

Als kostenpflichtiges Add-on zubuchbar; in Plänen mit Error-Monitoring enthalten. Nicht im Free-Tier.

Warum Uptime-Monitoring allein nicht reicht

Ein Uptime-Check betrachtet deine Anwendung von außen und meist über einen einzigen Pfad. Er erkennt zuverlässig, dass die Startseite antwortet — aber nicht, dass der Checkout seit dem letzten Deploy bei jeder Bestellung mit einer NullReferenceException abbricht, dass ein Hintergrundjob still scheitert oder dass ein Drittanbieter-API-Aufruf reihenweise Timeouts wirft. Diese Fehler passieren innerhalb einer Anwendung, die nach außen völlig gesund aussieht. Production Error Tracking schließt genau diese Lücke, indem die Anwendung selbst meldet, was in ihr passiert.

Wie Fehler gruppiert werden

Ohne Gruppierung ist Error Tracking nur ein weiteres Logfile — eine Warnung, die alle 30 Sekunden feuert, erzeugt an einem Tag knapp dreitausend Zeilen und begräbt alles andere unter sich. UptimeAlien bildet deshalb für jedes Event einen Fingerprint aus Service, normalisierter Meldung und erstem Stackframe und fasst Events mit demselben Fingerprint in der Übersicht zu einer Zeile zusammen, mit der Anzahl der Vorkommen daneben. Die Liste lässt sich nach letztem Auftreten oder nach Häufigkeit sortieren — du priorisierst also nach dem, was am lautesten schreit, statt nach Zufall. Wichtig dabei: Zusammengefasst wird erst bei der Anzeige, nicht beim Empfangen. Jedes einzelne Vorkommen bleibt mit seinem exakten Zeitpunkt, seinen Tags und seinem Kontext erhalten und ist in der Detailansicht weiterhin einsehbar — du verlierst also keine Daten, nur die Unübersichtlichkeit.

Anbindung deiner Anwendung

Die Anbindung ist bewusst ein einfacher HTTP-Endpunkt statt eines SDKs, das du für jede Sprache pflegen müsstest. Du erstellst im Dashboard einen API-Key für dein Projekt und schickst aus dem Exception-Handler deiner Anwendung ein JSON-Objekt an den Ingest-Endpunkt. Das funktioniert aus jeder Sprache und jedem Framework, das HTTP sprechen kann — Node, PHP, Python, Go, Rust, .NET oder ein Shell-Skript im Cronjob. Über das Tag „service“ trennst du mehrere Anwendungen innerhalb desselben Projekts.

Häufige Fragen

Was ist Error Tracking?

Error-Tracking-Software sammelt Fehler und Exceptions, die in deinen laufenden Anwendungen auftreten, an einer zentralen Stelle, gruppiert gleichartige Vorfälle und macht sichtbar, welche Probleme wie häufig auftreten. Im Unterschied zum Uptime-Monitoring geht es nicht um Erreichbarkeit, sondern um die Fehler innerhalb einer erreichbaren Anwendung.

Werden gleichartige Fehler zusammengefasst?

Ja. Fehler mit demselben Fingerprint — gebildet aus Service, normalisierter Meldung und erstem Stackframe — erscheinen als eine Zeile mit einem Zähler statt als viele identische Einträge. Erledigst du diese Zeile, werden alle offenen Vorkommen der Gruppe auf einmal geschlossen. Tritt der Fehler danach erneut auf, taucht die Gruppe wieder unter „Offen“ auf, sodass ein Rückfall nicht untergeht.

Worin unterscheidet sich Error Tracking von Exception Tracking?

Die Begriffe werden meist synonym verwendet. Exception Tracking betont die von der Programmiersprache geworfenen Ausnahmen samt Stacktrace, Error Tracking wird etwas weiter gefasst und schließt zum Beispiel Warnungen und selbst gemeldete Fehlerzustände ein. UptimeAlien deckt beides über dieselben Events ab: Der Level unterscheidet zwischen error, warning, info und fatal.

Wie sende ich Fehler aus meiner App?

Per HTTP-POST an den Ingest-Endpunkt, authentifiziert mit einem Projekt-API-Key. Der Body enthält Level und Meldung, optional Stacktrace, Tags und Kontext. Ein SDK ist nicht nötig — jede Sprache, die HTTP-Requests senden kann, reicht aus.

Werden Stacktraces gespeichert?

Ja. Du kannst zu jedem Event einen Stacktrace mitschicken; er wird gespeichert und im Dashboard zur Fehlergruppe angezeigt. Der Stacktrace ist optional — Events ohne ihn werden ebenfalls angenommen.

Ist Error Tracking im Free-Tier enthalten?

Nein. Error-Monitoring ist ein kostenpflichtiges Add-on und in Plänen mit Error-Monitoring enthalten. Sendet ein Projekt ohne diese Berechtigung Events, weist der Ingest-Endpunkt sie ab. Uptime-Monitoring selbst bleibt im Free-Tier kostenlos.

Kann ich Fehler aus mehreren Anwendungen trennen?

Ja. Lege pro Anwendung ein eigenes Projekt an oder nutze innerhalb eines Projekts das Tag „service“, um die Herkunft eines Events zu kennzeichnen und später danach zu filtern.

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